Jutta Deuschl 1973-2021

In Memoriam: Jutta Deuschl – 1973-2021

Some people come into our lives, leave footprints in our hearts and minds and we are never the same again. – Jared Leto 

Jutta Deuschl ist am Morgen des 19. Januar 2021 nach langer Krankheit im Alter von 47 Jahren verstorben. Regatta München e.V. und alle Mitglieder des Regattateams trauern um ihr engagiertes Vorstandsmitglied und eine großartige Sportsfrau.

Ruderkarriere

Juttas Kinderschuhe führten sie in den 1980er Jahren als Tochter der ruderbegeisterten Familie Schausten direkt ins Ruderboot der Mühlheimer Ruder-Gesellschaft. In den 90er Jahren war sie auf Deutschen Meisterschaften, Weltcups und Weltmeisterschaften erfolgreich. Bei der WM 1995 in Tampere gewann sie im leichten Vierer-ohne die Bronze-Medaille. Auch 1996 und 1997 war sie bei der WM dabei, 1997 im leichten Zweier-ohne mit Cora Zillich.

Ihre Freundin Cora Zillich erinnert sich an die gemeinsame Trainingszeit mit Trainer Stefan Piesik und Karin Stephan: „Viel gegessen haben wir nicht, aber Kinderschokolade, viel Spaß, viele Länder, viele Erfolge aber auch viele Blasen und eine Menge Schweiß und auch die eine oder andere Enttäuschung waren mit an Bord.“ Ihr bestes gemeinsames Rennen, so Cora, „war vielleicht die Deutsche Meisterschaft 1997 in Duisburg. Wir sind als Leichte bei den Schweren ganz vorne mitgefahren und kamen im Frauen Zweier-ohne aufs Podium. Alle 250 m hat Jutta einen Spurt angesagt. Ich schwitze in Gedanken heute noch. Gleichzeitig war es eines meiner intensivsten und besten Rennen mit Jutta.“

Die beiden Ruderinnen haben viel geteilt: Lachen, Weinen, die Konzentration auf die gemeinsamen Ziele ebenso wie eine tiefe Freundschaft. „Wir blieben uns weiter verbunden – im Boot und außerhalb.“ Gemeinsam nahmen sie nach der Zeit in der Nationalmannschaft weiter an internationalen Regatten wie dem Head of the River in London teil. Unvergesslich sind beiden die leichten Achter und die Teilnahmen in Boston und Philadelphia gewesen, die zahlreiche Ruderfreundschaften rund um den Globus entstehen ließen.

Aber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land war Jutta erfolgreich. Sie leitete als Managing Director die Münchner Niederlassung der internationalen PR-Agentur LEWIS. Dem Rudersport blieb sie auf dem Wasser zunächst in der Rudergesellschaft München 1972 und anschließend im Münchener Ruder-Club von 1880 und an Land im Ehrenamt beim Olympia-Regattaverein München und bis zuletzt bei Regatta München treu.

Vorstand im Regattaverband

Juttas Vorstandskollege Oliver Bettzieche erinnert sich: „2007 lernte ich Jutta kennen. Gemeinsam engagierten wir uns bei der Ruder-WM in Oberschleißheim im Team von Jörg Reinhardt. Damals fand sich also schon das spätere Vorstandsteam für Regatta München. In der Folge waren wir bei den Weltcups bis 2012 immer wieder gemeinsam im Regattabüro zu finden. Uns verband schon damals der Wunsch nach einer perfekt orchestrierten Umsetzung der Events.“ Ende 2013/Anfang 2014 gründete sich Regatta München e.V. neu. „Ich war damals auf der Suche nach einem ,Partner in Crime‘, um den künftigen Vereinsvorstand zu bilden“, erklärt Oliver Bettzieche. „Jutta war im Dezember 2013 die Einzige, die dieses Wagnis mit einem Rookie wie mir wagen wollte. Nach kurzer Bedenkzeit sagte sie zu. Sieben gemeinsam großartige Jahre sollten es werden. Wir hatten viel vor. Und wir hatten einen ehrgeizigen Plan. Nach etlichen internationalen und nationalen Regatten, davon allein drei Euro Masters Regatten, haben wir uns 2019 erfolgreich um zwei internationale World Rowing-Events beworben. Wir schwebten im Regatta-Olymp.“

Jutta Deuschl war die Wortgeberin, die sprachliche Seele unseres Vereins und die Wächterin über unsere Kommunikation. Aber Jutta war noch viel mehr. Jutta war unsere diplomatische, ausgleichende Komponente. Jutta hat in den letzten Jahren Tausende von Stunden für Regatten und die Regattastrecke in München gearbeitet und im In- und Ausland für unsere Sache geworben. In der Masters-Community war sie sowohl als entschlossene Ruderin als auch perfekte und charmante Gastgeberin der Euro Masters Regatta international bekannt. „Während sie mit dem Team die Regatta monatelang vorbereitete, vernachlässigte sie nie ihr Rudertraining. Schließlich wollte sie eine Regatta nicht nur organisieren, sondern auch Rennen gewinnen. Jutta war da ein echtes Vorbild“, erinnert sich Jörg Reinhardt, Finanzvorstand von Regatta München. 

Stimmen

„Ihr Statement war intellektuell, von ihrer Persönlichkeit durchdrungen“, gerät der Ehrenvorsitzende des Bayerischen Ruderverbands und Ehrenpräsident im OK der European Rowing Junior Championships 2021, Prof. Klaus Ulbrich, nicht ohne Grund ins Schwärmen. „Durch ihren Einsatz auf den unterschiedlichsten Regatten hat sie einen großen Beitrag für die Jugendarbeit in unserem Sport geleistet“, bekräftigt Sebastian Haase aus dem Vorstand der Deutschen Ruderjugend und Mitglied des Münchner Regattastabs.

„In ihrer herzlichen und offenen Art hat Jutta wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich im Verein sofort wohl gefühlt habe und nach der Regatta direkt wieder der Nächsten entgegen fieberte“, erinnert sich Luis Heiß aus dem Regattateam. Magdalena Prantl, Juttas Kollegin im Sponsoring, „würde sie als Realistin beschreiben, die uns am Ende des Tages vor Augen gehalten hat, warum wir das machen und was am wichtigsten ist. Ihre ,Hands-On‘-Mentalität und ihr Pragmatismus wurden perfekt durch ihre Leichtigkeit und Offenheit ergänzt.“ Jutta war ein integraler Bestandteil des Teams. Lukas Abelt, Leiter des Regattabüros: „Jutta war stets freundlich und dennoch stark und immer auf ihr aktuelles Ziel fokussiert.“ Sie war präsent und konnte sich auf ausgleichende, aber eindrückliche Art mit ihren Vorstellungen durchsetzen.

Kampf gegen den Krebs

In den letzten vier Jahren kämpfte Jutta gleichzeitig – von vielen unbemerkt und fern vom Sport –einen harten Kampf gegen einen mächtigen Gegner. Oft lag der Krebs um eine Luftkastenlänge voraus, doch Jutta erhöhte die Schlagzahl, holte auf und gewann auch einige Rennen gegen den „Scheißkrebs“ (Cora, du weißt, wovon du sprichst). Gekämpft hat Jutta mit der gleichen Entschlossenheit wie früher im Leistungssport, der gleichen Stärke und Willenskraft, immenser Energie und einem bewundernswerten Durchhaltevermögen. Niemals hat sie dabei das Ziel aus den Augen verloren.

„Jutta kämpfte beherzt um ihr Leben. Gleichzeitig arbeitete sie das ganze Jahr 2020 über mit uns allen daran, unsere von der Corona-Pandemie bedrohten Events 2020 zu retten und uns auf die EM 2021 vorzubereiten, einfach bewundernswert“, erinnert sich Oliver. Alle drückten Jutta die Daumen und hofften auf das Beste. Die Prognose war zeitweise gut Aber die Rennen waren gegen Ende zunehmend unfair, mit ständigen Sturmböen und Streckenverlängerungen. Jutta war stark. Jutta war tapfer. Jutta hatte eine unglaubliche Kämpferseele. Noch Anfang Dezember 2020 gab sie dem Bayerischen Fernsehen ein Interview an der Regattastrecke. Jutta war einfach Jutta. Und Jutta liebte den Rudersport.

„Ich habe losgelassen, aber nicht aufgegeben“, sagte Jutta ihrer Freundin Cora kurz vor ihrem Tod.

Danke, liebe Jutta, dass du so vieles mit uns geteilt hast. Danke, dass du auf so vielen Herzen so tiefe Spuren hinterlassen hast. Wir vermissen Dich.

„Die Beine wurden immer schwerer, da kam ein Wind und nahm sie mit!“

Unser herzliches Beileid gilt ihrem Mann Thomas, ihrer gesamten Familie und all ihren Freundinnen und Freunden.

Euro Masters Regatta und Bayerische Ruder-Meisterschaften im Juli 2020 abgesagt Ausweichtermine im Oktober 2020 in Prüfung

Liebe Athleten, Trainer und Freunde von Regatta München,

nachdem wir bereits die Deutschen Meisterschaften im Kleinboot als auch die Internationale DRV-Junioren-Regatta und die Süddeutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport Corona-bedingt absagen mussten, trifft es jetzt unsere bislang letzten beiden Events des Jahres. Wir sagen hiermit die Euro Masters Regatta 2020 zum ursprünglichen Termin 17. bis 19. Juli 2020 sowie die Bayerischen Ruder-Meisterschaften zum Termin 18. und 19. Juli 2020 ab. Die Entscheidung folgt den Vorgaben der deutschen Bundesregierung gemeinsam mit dem Freistaat Bayern vom 15. und 16. April, Großveranstaltungen bis Ende August 2020 zu untersagen.

Zudem orientieren wir uns an der Empfehlung des Präsidiums des Deutschen Ruderverbandes vom 9. April 2020, die wir ausdrücklich unterstützen. Die Entscheidung zur Absage der Bayerischen Ruder-Meisterschaften fiel in enger Absprache mit dem Bayerischen Ruderverband.

Für unsere Masters-Community wollen wir aber als optimistischen Ausblick einen Ersatztermin anbieten, damit die Ruderinnen und -Ruderer die Saison 2020 nicht komplett abhaken müssen. Daher planen wir die Euro Masters Regatta neu für Oktober 2020 ein. Die Rennen werden aufgrund der herbstlichen Jahreszeit entsprechend auf vier Tage verteilt werden, um den kälteren Temperaturen und der kürzeren Tageslichtzeit gerecht zu werden. Selbstverständlich werden wir die bis dahin gültigen Corona-bedingten Vorschriften zur Sicherheit bei Veranstaltungen, die die zuständigen Behörden sicher fortlaufend weiter aussprechen und anpassen werden, umsetzen. Außerdem weisen wir vorsorglich darauf hin, dass natürlich auch diese Regatta unter Vorbehalt stehen wird und sie aufgrund von Corona abgesagt werden könnte. Den neuen Oktober-Termin geben wir in den nächsten zwei Wochen bekannt.

Für die Bayerischen Ruder-Meisterschaften befinden wir uns im Gespräch mit dem Bayerischen Ruderverband. Zu gegebener Zeit wird über die Verfahrensweise mit der Meisterschaft berichtet. Auch hier ist eine Verschiebung in den Oktober 2020 denkbar.

Wir blicken nun voller Tatendrang auf den Oktober 2020 und freuen uns, wenn wir der internationalen Masters-Community und den bayerischen Ruderinnen und Ruderern wenigstens dann einen guten und fairen Wettkampf anbieten können.

Regatta München e.V.

Meldestart für die Bayerischen Ruder-Meisterschaften vorerst auf Mai verschoben

Liebe bayerische Ruderinnen und -Ruderer!

Ruderclubs rund um den Globus sind geschlossen, Training ist nur in Isolation möglich und Olympia für 2020 abgesagt – die Zeichen für packende Ruderwettkämpfe stehen dieses Jahr nicht gut.

Leider bleiben einige gewichtige Unsicherheitsfaktoren, so dass wir uns entschlossen haben, den Meldestart für die Bayerischen Ruder-Meisterschaften nicht wie ursprünglich angekündigt am 6. April 2020 starten zu lassen. Stattdessen öffnen wir das Online-Meldesystem MAX voraussichtlich ab dem 16. Mai 2020 ab 9 Uhr.

Wir werden die Entwicklungen weiter beobachten, um dann im Frühjahr nach Rücksprache mit dem Bayrischen Ruderverband eine endgültige Entscheidung treffen zu können, ob wir die Bayerischen Ruder-Meisterschaften zusammen mit der Euro Masters Regatta wie geplant im Juli anbieten können, sie in den Herbst verlegen werden oder sie für 2020 ganz absagen müssen. Schaut also wieder auf der Website oder auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei, um euch auf dem Laufenden zu halten.

Bleibt gesund!

Zeitpläne, Meldeergebnis und Startlisten EMR2018

Zeitpläne und Meldeergebnis

Stand: 28. Juli 2018 23:25 Uhr

Zeitpläne

Meldeergebnis

Startlisten

Bitte beachten: Um-, Ab- und Nachmeldungen sind noch nicht erfasst und werden ab jetzt von der Jury geprüft und eingepflegt werden. Die aktualisierten Setzungen werden nach dem Meldeschluss für Nachmeldungen im Laufe des Abends des Vortages des jeweiligen Regattatags veröffentlicht.

Leichtgewichtsrennen bei der Euro Masters Regatta 2018

Leichtgewichtsrennen bei der Euro Masters Regatta 2018

Nach verschiedenen Gesprächen und einigen Überlegungen und auf vielfachen Wunsch werden wir bei der Euro Masters Regatta 2018 erstmals Leichtgewichtsrennen vorstellen.

Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine testweise Umsetzung für zukünftige Regatten handelt. Wir werden Leichtsgewichtsrennen nur für die 1x-Rennen und Altersklassen A bis F für Frauen sowie A bis G für Männer unmittelbar nach dem entsprechenden regulären Rennen im Rennprogramm anbieten. Und das sind die Rennen:

Männer            Frauen
205L MLM 1x A *     215L MLW 1x A *
306L MLM 1x B *     105L MLW 1x B *
211L MLM 1x C *     322L MLW 1x C *
327L MLM 1x D *     203L MLW 1x D *
220L MLM 1x E *     115L MLW 1x E *
333L MLM 1x F *     233L MLW 1x F *
111L MLM 1x G *

Beispiel: Das Rennen 203 MLW 1x D findet am Freitag statt und hat 6 reguläre Abteilungen. Das Rennen 203L MLW 1x Leichtgewicht findet unmittelbar nach der letzten der 6 regulären Abteilungen und vor Rennen 204 statt.

Regeln für Leichtgewichtsruderer

Bitte beachten Sie die folgenden Regeln, die für Leichtgewichtsrennen analog zu  Regel 31 der FISA-Rules of Racing gelten:

  1. Ein männlicher 1x-Leichtgewichtsruderer darf nicht mehr als 72,5 kg wiegen.
  2. Eine weibliche 1x-Leichtgewichtsruderin darf nicht mehr als 59 kg wiegen.
  3. Die Waage muss das Gewicht des Ruderers auf 0,1 kg anzeigen.
  4. Leichtgewichtsruderer müssen mindestens eine Stunde und höchstens zwei Stunden vor dem ersten Rennen eines jeden Leichtgewichtsrennens, an dem sie teilnehmen, an jedem Regattatag in ihrer Rennkleidung verwogen werden.
  5. Die Kontrollkommission verlangt die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises jedes Ruderers beim ersten Verwiegen des Ruderers und danach.
  6. Ein Ruderer, der das geforderte Gewicht nicht einhält, kann innerhalb der zulässigen Frist beliebig oft verwogen werden. Hält ein Ruderer jedoch das geforderte Gewicht nicht ein oder stellt er sich bis zum Ablauf der Wiegezeit nicht vor, ist er nicht mehr teilnahmeberechtigt und von dem Rennen ausgeschlossen.

Das bedeutet, dass ein Leichtgewichtsruderer mehrmals täglich verwogen werden muss, wenn er sich entscheidet, an mehreren Leichtgewichtsrennen an einem Tag oder an unterschiedlichen Tagen teilzunehmen.

Dies bedeutet auch, dass ihr nicht automatisch für das reguläre Nicht-Leichtgewichtsrennen angemeldet werdet, wenn ihr die Leichtgewichtskriterien nicht erfüllt, und dass ihr vom Rennen ausgeschlossen werdet, wenn ihr nicht vor dem Rennen verwogen wurdet.

Munich Masters Trophy

Es wird keine separaten Trophy-Rennen für Leichtgewichtsruderer geben. Leichtsgewichtsruderer, die in den Leichtgewichtsrennen rudern, werden in ihrer Altersklasse für das jeweilige 1x-Event berücksichtigt, wenn sie zu den sechs bzw. sieben schnellsten Teilnehmern in der jeweiligen Disziplin und Altersklasse gehören. Bitte beachten: Für die Rennen der Munich Masters Trophy wird nicht verwogen.

Meldungen in MAX

Wenn ihr ein Boot bereits im regulären Rennen in MAX angemeldet habt, könnt ihr uns entweder benachrichtigen und wir ändern die Meldung im System oder ihr meldet dieses Boot ab und ein neues für das betreffende Rennen, das mit „L“ gekennzeichnet ist, an. Alle Meldungen, die vor der Frühbucherfrist erfolgt sind – entweder für reguläre oder leichte Rennen – werden für den Frühbucherrabatt berücksichtigt, auch wenn wir das Rennen erst danach auf Leichtgewicht umstellen, keine Sorge!

1. DRV-Junioren-Regatta in München: Erste Standortbestimmung für deutsche Nachwuchsruderer im internationalen Vergleich

1. DRV-Junioren-Regatta in München: Erste Standortbestimmung für deutsche Nachwuchsruderer im internationalen Vergleich

München, 06.05.2018

Mit 15 Nationen ging die 1. Internationale Junioren-Regatta des Deutschen Ruderverbandes am Wochenende über die Olympia-Regattastrecke von 1972. 920 15- bis 18-jährige Nachwuchsathleten starteten in insgesamt 71 Rennen, verteilt über alle Bootsgattungen vom Einer bis zum Achter. Konstanter Gegenwind sorgte für anspruchsvolle Bedingungen, die aber selbst die Leichtgewichte der jüngeren Jahrgänge 2002/2003 in ihren Kleinbooten souverän meisterten.

Als bester Verein trug sich der Ruderklub am Wannsee mit zehn Medaillen in die Ergebnislisten ein. Erfolgreichstes Nationalteam war GB Rowing mit acht Siegen. Neben einem großen Teilnehmerfeld aus Deutschland waren zudem Mannschaften aus Argentinien, Belgien, Bulgarien, Japan, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Simbabwe, Slowenien, Spanien und Tschechien vertreten.

Ergebnisse von Samstag

Bei den U19-Teilnehmern standen in ausgewählten Bootsgattungen Vorläufe an, in denen die Setzungen für die Finalläufe am Nachmittag ausgefahren wurden. Am Samstag ging das erste Finale des Tages, der Juniorinnen-Doppelzweier A, an die Schweizerinnen Emma Kovacs und Célia Dupré. Bei den Junioren hatte die Renngemeinschaft vom DRC Hannover und dem SC Magdeburg mit Aaron Erfanian und Paul Berghoff den Bugball vorne.

Im Juniorinnen-Vierer ohne Steuerfrau gewann die Renngemeinschaft aus Hanau und Ulm mit Celina Waldschmidt, Clara Oberdorfer, Shirin Dragusha und Lisa Holbrook. Bei den Junioren setze sich in der gleichen Bootsklasse GB Rowing mit Jake Swann, Robert Powell, Connor Sheridan und Dominic Sullivan durch. Den schnellsten Einerfahrer stellte der Berliner Ruder-Club e.V. mit Moritz Wolff. Bei den Juniorinnen ging der Sieg im Einer an Jana Nussbaumer vom Schweizer Ruderverband. Schließlich gewannen Iris Klok und Jessy Vermeer von der Roei- en Zeilvereniging De Amstel und die Junioren-Europameister von 2017, Anton Loncaric und Patrik Loncaric aus Kroatien, jeweils die Finalläufe im ungesteuerten Zweier.

Großbootrennen am Sonntag

Am Sonntag lag der Fokus der Rennen mit Vor- und Endläufen ausschließlich auf den Großbooten. Der Juniorinnen-Doppelvierer ging ebenso an den tschechischen Ruderverband wie der Juniorinnen-Achter, in dem allerdings keine Vorrennen zustande kamen. Im siegreichen Doppelvierer der Junioren saßen die schon am Vortag in den Kleinbooten erfolgreichen Moritz Wolff, Paul Berghoff und Aaron Erfanian zusammen mit Paul Krüger vom Berliner RC, dem DRC und dem SC Magdeburg. Den Achter gewann GB Rowing vor dem Team aus Polen und der Renngemeinschaft aus Hallesche-Rudervereinigung Böllberg und Nelson, RC Potsdam, RU Arkona Berlin, RV Wandsbek und dem Segeberger RC.

DRV-Bundetrainerin Sabine Tschäge zeigte sich gelassen, dass es Sonntag nur einen deutschen Sieg in den Großbooten gab: „Wir haben hier jetzt erstmals Regionalmannschaften an den Start geschickt und sind noch mitten im Findungsprozess, während die anderen Länder schon mit ihren Nationalteams vertreten waren.“ Denn die sind bereits auf die U19-Europameisterschaft am 26. und 27. Mai 2018 im französischen Gravelines vorbereitet, die der DRV dieses Jahr nicht beschickt. „Dennoch hatten wir schon einige sehr gute Rennen. Als Standortbestimmung war die Regatta für uns sehr hilfreich“, ergänzt die Bundestrainerin.

Regatta München e.V.

Regatta München e.V. wurde 2013 gegründet, um den traditionellen und erfolgreichen internationalen Regattabetrieb an der olympischen Regattastrecke von 1972 fortzusetzen. Für die Ausrichtung der Ruderregatten stützt sich der Verband auf engagierte Privatpersonen, Ruder- und Kanuvereine sowie sportbegeisterte Wirtschaftsunternehmen und auf ehrenamtliche Helfer. Regatta München e.V. ist Mitglied im Bayerischen Ruderverband und im Deutschen Ruderverband.

Die vollständigen Ergebnisse einen Sie hier:

http://bit.ly/JR2018RESULTS

Kontakt für die Presse

Jutta Deuschl
E-Mail: j.deuschl@regatta.de
Telefon: 0179-1075439