Regatta München holt Junioren-Europameisterschaft und World Cup auf die Olympia-Regattastrecke

Zwei Bewerbungen beim Weltruderverband FISA erfolgreich

Regatta München e.V. hat für zwei rudersportliche Großereignisse den Zuschlag bekommen: Der Weltruderverband FISA (Fédération Internationale des Sociétés d’Aviron) gab im Rahmen seines jährlichen ordentlichen Kongresses bekannt, dass München 2021 Gastgeber für die European Rowing Junior Championships sein wird. Und 2024 wird die Olympia-Regattastrecke erstmals nach 2012 wieder Austragungsort für den World Rowing Cup II.

Damit setzte sich Regatta München mit zwei der vier Bewerbungen, die in ehrenamtlicher Arbeit zusammengestellt und über den Deutschen Ruderverband eingereicht wurden, im Vergabewettbewerb durch. Für die European Rowing Junior Championships 2021 standen noch das französische Brive und Sabaudia in Italien zur Auswahl. Beim World Cup II 2024 unterlag Zagreb der Münchener Bewerbung. Insgesamt hatten sich 21 nationale Ruderverbände mit 31 Regattastrecken weltweit als Veranstalter für elf zwischen 2021 und 2024 anstehende FISA-Regatten empfohlen. Unter den anderen deutschen Bewerbern für Events wurde Duisburg für die European Rowing U23 Championships und Brandenburg für die World Rowing Master Regatta 2024 berücksichtigt.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Bewerbung für die European Rowing Junior Championships 2021 und den World Cup II 2024 erfolgreich waren“, sagt Oliver Bettzieche, Vorstandsvorsitzender von Regatta München e.V. „Wir haben viel Zeit und Herzblut in die Bewerbungen gesteckt, um München zurück in den Kreis der FISA-Regattastandorte zu bringen. Auf eine Olympia-Regattastrecke gehören neben nationalen und internationalen Regatten einfach die hochkarätig besetzten Elitesportveranstaltungen. Mit den beiden Zuschlägen für München erkennt der Weltruderverband an, dass unser Regattastandort und unser Team wieder das Potenzial haben, Gastgeber für Ruder-Events in der Weltspitze zu sein.”

Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Regatta München hatte sich auch für die World Rowing Masters Regatta 2022 und einen weiteren World Cup 2023 beworben. Hier machten Libourne (Frankreich) beziehungsweise Varese (Italien) das Rennen.

„Wir hätten bis 2024 sehr gern noch mehr hochkarätige FISA-Events an die Strecke geholt“, so Oliver Bettzieche weiter. „Wir verstehen die Entscheidung als Ansporn, uns weiter zu engagieren. Es gilt, in Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft Konzepte zu erarbeiten, um die Olympia-Regattastrecke im Rahmen des Denkmalschutzes wieder so attraktiv zu machen, dass wir uns künftig für weitere großen Aufgaben empfehlen können. Jetzt krempeln wir erst mal die Ärmel für die Events in 2021 und 2024 hoch.“